Forum-Navigation
Bitte , um Beiträge und Themen zu erstellen.

Sicherungsplan

Bei der heutigen Gefahrgutüberwachung des Umweltamtes Wiesbaden wurde folgende Behauptung aufgestellt. Ein Gastank >3500 L Propangas unterliegt immer dann dem 1.10 Kapitel und es muss ein Sicherungsplan erstellt sein, wenn das Gelände nicht immer abgeschlossen ist und während der Geschäftszeiten der Betriebshof von "jedermann" befahren werden kann.

Meine Argumentation:

Betreiber des Tanks ist nur Empfänger; das Entladen ist Aufgabe des Tankfahrer, da er Entlader ist. Das Betreiben des Gastanks für die Hausheizung wird in anderen Vorschriften geregelt.

Aber der Der Empfänger ist in den Pflichten zu 1.10 nach § 27 genannt, muss er also einen Sicherungsplan haben.

Wie ist eure Meinung?

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

dies ist eine spannende Frage. Bin der Meinung, dass hier wirklich ein Sicherungsplan ertsellt werden muss.

Siehe auch die Pflichten aus § 27 Abs. 3 Ziffer 1 und Absatz 4 GGVSEB.

Im Abs. 4 steht drin, dass diese Pflichten nicht für Empfänger gilt, die als Privatpersonen beteiligt sind.

Bitte auch mal die Bemerkung in 1.10.3.2.2 ADR lesen, denn dort ist der Empfänger auch genannt und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden aufgeführt.

Diese ganze Thematik wird bei den Überwachungsbehörden der einzelnen Bundesländer auch noch unterschiedlich angewandt.

Hoffentlich konnte ich Dir behilflich sein?

Schönen Tag und bis bald.

Viele Grüße

Hans-Jürgen

Hallo Hans-Jürgen,

soweit habe ich das auch schon versucht zu verstehen, wie sieht es denn aus, wenn das ein Miettank ist und der Kunde nur die entnommene Menge zahlt, also der Gaselieferant füllt im Grunde seinen eigenen Tank.

Unabhängig werde ich noch bei einem Gaselieferant mal nachhaken.

Grüße Ralf

Hallo Ralf,

dann wird die Sache nochmals verstrickter bzw. verworrener.

Dann müsste ja auch noch ein entsprechender Vertrag mit allen Regeln vorhanden sein.

Wer ist für was verantwortlich? Lieferant ist ja dann Absender, Verlader , Beförderer und Empfänger und dies alles dann am Standort des Tanks.

Bin mal gespannt wie da die Behörde mitspielt.

Viele Grüße

Hans-Jürgen